Kreativzentrum “Subkultur”

Author: Mo  //  Category: Kultur

Servus Zusammen,

Achim und ich wünschen uns schon seit langem so etwas wie ein Kreativzentrum im Tal. Eine Begegnungsstätte für Kreative, wo man sich austauschen kann, zusammen kreativ sein kann, Ideen und Projekte entwickelt und sogar einen Ausstellungsraum hat…

Unser Traum könnte bald Wirklichkeit werden:
Wie Ihr vielleicht wisst, sind im Handwerkshaus in der Hinteren Gasse in Gmünd Räume frei geworden. Hier könnte unser Kreativzentrum entstehen. Es sind 100 qm mit Wasseranschluss und WC. Die Miete beträgt 300 Euro im Monat plus Nebenkosten. Wenn sich zum Beispiel sechs Leute finden würden, die mitmachen wollen, wären es 50 Euro im Monat für jeden. Bei 10 Personen nur noch 30 Euro usw.

In dem Kreativzentrum soll auf jeden Fall immer eine Gitarre und eine Trommel vorhanden sein und es soll dort eine Staffelei stehen, so dass jederzeit mit den Anwesenden Personen etwas entstehen kann. Ob man Musik macht, oder jemand malen möchte oder ob man zusammen Projektideen entwickelt. In den Räumen ist genug Platz, um etwas auszustellen. Wir hoffen, dass wir auch Leute ansprechen können, die sich bisher noch nicht so richtig getraut haben, ihre Kreativität auszuleben. Alles soll recht ungezwungen sein und Ideen sollen auch spielerisch entstehen. Dabei erwarten wir durch den gegenseitigen Austausch auch eine gegenseitige kreative Befruchtung.

Zur Eröffnung haben wir uns vorgestellt, dass jeder/jede, der/die mittun möchte, einen Sessel mitbringt und diesen vor Ort gestaltet. Das wäre dann schon der erste kreative Akt. Mit solchen und ähnlichen Aktionen soll es dann weiter gehen.

Natürlich ist auch Raum für Eure Ideen.

Falls Ihr Interesse habt und mittun möchtet, lasst es uns wissen. Und falls Ihr jemanden kennt, der auch Interesse haben könnte, leitet diese Mail bitte weiter.

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So lautete unsere Einladungs-Maill an eventuelle Mitstreiter…

Wir suchen weiter!!!

Die Räume sind wunderschön mit Gewölben und alten Steinen. Sie laden richtig ein, kreativ zu sein. Es gibt einen großen Vorraum mit einer rustikalen Theke und einen weiteren Raum, der sich sehr gut als Ausstellungsraum oder Workshopraum eigenen würde. Dieser Raum hat auch eine tolle Akustik, so dass wir z. B. auch Tonaufnahmen machen können.

Hier ein paar Bilder:

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Bei einem ersten Treffen haben sich fünf Leute gefunden, die mittun möchten und wir haben den ganzen Abend Ideen entwickelt und Aktionen geplant. Aber fünf sind einfach zu wenig. Da das Kreativzentrum mit Leben erfüllt sein soll, muss es eigentlich ständig offen sein. Mit zehn Leuten könnte man eine Art ‘Schichtbetrieb’ leichter bewerkstelligen.

Die Idee mit den Stühlen haben wir bei diesem Treffen auch weiter ausgebaut…

Es würde uns sehr freuen, wenn wir doch noch Eröffnen könnten und das Kreativzentrum über den Sommer (Mai bis Oktober) betreiben könnten.

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Barcamp Salzburg

Author: Mo  //  Category: Kultur

Dieses Jahr waren wir mal am Barcamp Salzburg, das leider zeitgleich mit dem Barcamp Wien stattfindet. Wir haben aber gleich geklärt, dass das keine Absicht ist. Es lag eher am Terminkalender von Markus…

Aber der Reihe nach:

Die Anfahrt zur Location war dank der ausführlichen Beschreibung kein Problem. Die Location war sehr angenehm. Ein kleines Studio im Keller mit Sofas und Barhockern der ARGE Kultur.

Es gab WLAN ohne Anmeldungsprozess und funktionierende Technik. Den ganzen Tag über gab es Bio-Säfte, Wasser, Schnittchen und Gebäck, so dass eine größere Mittagspause gar nicht nötig war.

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Am Anfang stellte Markus Beckedahl netzpolitik.org vor. Interessant waren die vielen Aktionen, die von Netzpolitik im Stile von Greepeace selber durchgeführt werden sowie die Aufrufe an die Bürger, selber aktiv zu werden, indem zum Beispiel Telefonnummern von Politikern veröffentlicht werden. Der Vortrag war für mich sehr interessant, allerdings etwas zu lang. 

Anschließend gab es die Sessionplanung, die sehr sehr schnell erledigt war. Kompliment an alle Beteiligten. Das dauert bei manchen Barcamps leider ewig. Fünf Sessions waren angesetzt, die letzte davon als ‘Ligthning Talks’ mit Kurzpräsentationen von jeweils 5 Minuten.

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Zunächst gab es eine Übersicht über Wolfram Alpha, Bing und Wave. Wolfram Alpha ist wohl ein nettes Spielzeug, wenn man Falco mit Elvis vergleichen kann, aber ansonsten fehlt es einfach noch an Daten. Umlaute funktionieren nicht und man muss alle Fragen auf Englisch stellen. Bing lieferte auf den ersten Blick auch keine besseren Ergebnisse als Google. Muss man mal an einem konkreten Beispiel austesten. Wave soll in einem Jahr kommen. Warten wir es ab. Keine großartig neuen Erkenntnisse also. 

In der zweiten Session von Anne Grabs ging es um Intelligenz und Kreativität. Hier wurde ein Video gezeigt über ein Interview mit einem Professor, der sehr genau zwischen Schwarmintelligenz und Wisdom of the crowds unterscheidet. Die Diskussion darüber kam aber nicht so richtig in Gang. 

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Dann ging es um digitale Erosion und die Frage, ob es gut ist, dass im Internet alles für immer bestehen bleibt, wo doch sonst im Leben durch Zerfall, neue Dinge entstehen? Ein sehr guter Denkanstoss.

Einen weiteren Denkanstoss gab die Session über Wahrnehmung und Glaube. Die Aussagen waren zwar sehr radikal, aber vielleicht kann man nur so aufrütteln. Anhand vieler Beispiele wurde aufgedeckt, wie unsere Schlussfolgerungen uns sehr oft täuschen und zu Fehlannahmen führen. Hier gab es fast zu viele Beispiele und leider auch ein paar Fehler in der Präsentation. Wer sich eingehend damit beschäftigen will, wird unter dem Stichwort ‘cognitive biases’ fündig, bzw. gibt es hier die Präsentation als pdf.

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Weiter ging es mit vielen verschiedenen Möglichkeiten der Verwertung von Musik. Einige Plattformen wurden vorgestellt und zahlreiche Beispiele belegten wieder einmal, dass Verschenken zu Umsatz führt. Details dazu gibt es vielleicht an anderer Stelle… 

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Dann kamen schon die Ligthning Talks mit

- Garden of Hybris. Hier kann man testen, wie narzistisch man als Blogger ist. Unbedingt auch die Blumen anklicken.

- Almcamp: Das Barcamp auf der Alm im September in Oberkärnten. Unbedingt hingehen!

- Schmiede: Festival und Community für Produzenter und Performer. Leider ist die Anmeldefrist vorbei!

- alte iPods und iphones wieder verwerten

- Funkfeuer: Kostenloses Internet für diverse Städte, wie Wien, Graz, Salzburg??? Mitmachen!

Getwittert wurde wenig, aber das Wenige kann man hier nachlesen. Dort gibt es auch noch ein paar Links zu Bildern und Präsenstationen.

Pünktlich waren wir mit den Sessions durch und konnten zum gemütlichen Teil übergehen. Gesagt-getan haben nicht nur die Grillerei gesponsert sondern auch selber gebrutzelt. Hervorragend!!

Vielen Dank an alle Sponsoren und Organisatoren. Es war ein wirklich angenehmes Barcamp mit reibungsloser Organisation. Gerne nächstes Jahr wieder.

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Ist Dir Fad??

Author: Mo  //  Category: Kultur

Falls Dir fad ist, schreibe eine E-Mail an

mir-ist-fad@innocentdrinks.at

und Du bekommst innerhalb von 48 Stunden eine Antwort. Und das ist wirklich keine Textbaustein-Antwort. Ich habs ausprobiert. Ein super Service!!

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Blackmore’s Night in Graz

Author: Mo  //  Category: Kultur

Gestern waren wir also zum zweiten Mal in dieser Woche auf einem Blackmore’s Night Konzert. Diesmal im Orpheum in Graz.

Wir sind schon um 16 Uhr mit Freunden gestartet. Unterwegs begann es zu schneien, so dass wir erst gegen sieben in Graz ankamen. Direkt neben dem Orpheum gibt es ein Parkhaus, sehr praktisch. Dann haben wir noch schnell unsere vorbestellten Karten an der Kasse abgeholt. Hat alles sehr gut geklappt. In einer Seitenstraße kamen wir dann sogar noch zu einem japanischen Essen. Endlich mal wieder Sushi!! Sehr lecker! Wir haben uns nicht sehr beeilt, weil in Nürnberg und in Zagreb der Einlass erst nach 20 Uhr überhaupt begann. Also dachten wir in Graz wird das genau so sein. War es aber nicht!

Um 20.17 Uhr kamen wir zurück zum Orpheum und alle waren schon auf Ihren Plätzen und lauschten einer Vorgruppe. Ups!! Einige Minuten später ging es tatsächlich los! In Graz war leider fotografieren verboten. Sehr schade!

Das Orpheum ist recht klein und hat nur eine kleine Bühne. Man hat so viele Stühle platziert wie möglich! Es gab keinen Mittelgang und kein Platz vor der Bühne. An Tanzen war also diesmal leider nicht zu denken. 

Blackmore’s Night waren unglaublich gut gelaunt. Mr. Blackmore wagte einige neue Späße und es gab einige andere Stücke als in Nürnberg und Zagreb. Ein richtiger Querschnitt durch die letzten elf Jahr und einige Stücke, die sie wirklich schon ewig nicht mehr gespielt haben. Aber auch neue Songs, die es noch gar nicht auf CD gibt. Es gab eine großen Klassikteil und sogar ein Schlagzeugsolo. Und man durfte sich ein Stück wünschen. Leider konnten wir uns mit “Hanging Tree” nicht gegen “Wish you were here” durchsetzen. Schade!

Als die Band so richtig in Fahrt kam und wir uns schon auf ein lange Konzert freuten, gab es ein wenig Verwirrung auf der Bühne. Candice meinte, der Veranstalter hätte ihnen noch genau 4 Minuten zugestanden. Sie spielten noch 2 Stücke und weg waren sie. Es ging sofort das Saalllicht an und die Musik von CD. Es gab keinerlei Zugabe. Sehr sehr merkwürdig und absolut enttäuschend.

Ich habe beim Orpheum nachgefragt, warum das Konzert abgebrochen wurde. Die Geschäftsleitung verweist mich an den Konzertveranstalter. Ich bin gespannt.

Die Rückfahr dauerte ewig, weil wir durch den massiven Schneefall nur sehr langsam vorwärts kamen. 

Bis zum Abbruch war das Konzert einfach nur super!! Ich hätte es gerne länger genossen. In den nächsten Tagen sollen die Tourdaten für Deutschland herauskommen. Ich bin gespannt!

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Lustiges Theaterstück in St. Margarethen

Author: Mo  //  Category: Kultur

Gestern haben wir tatsächlich das Theater gefunden und haben das Stück “Der Floh im Ohr” gesehen. Es ist eine typische Tür-auf-Tür-zu-Komödie und wir haben sehr viel gelacht. Die Schauspieler waren allesamt gut. Alle Rollen waren sehr gut besetzt und das Timing optimal. Die Ausstattung und Bühnentechnik war unglaublich. Kompliment an alle Beteiligten!!

Es lohnt sich wirklich das Stück anzusehen. Aufführungen noch bis Mitte März. Weitere Informationen beim Theater St. Margarethen.

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