Das schrägste Barcamp bisher – Wordcamp Berlin 2010

Author: Mo  //  Category: Internet

Das Wordcamp Berlin 2010 war das schrägste Barcamp, was ich bisher erlebt habe. Aber der Reihe nach…

Letztes Jahr habe ich mich nicht nach Jena getraut, weil ich gedacht habe, das Wordcamp ist nur für Coder und ich bin ja „nur“ Anwenderin, aber Achim kam mit sehr vielen tollen Ideen nach Hause – unter anderem der Idee fürs Almcamp und anhand des Session Planes habe ich gesehen, dass es viele Session zu den Themen Blog, Blogger und bloggen gab, also hab ich beschlossen, nächstes Jahr fahr ich mit. Und das war das Wordcamp 2010 für mich:

Was ich positiv fand:

  • Die 10 Euro Gebühr gegen No Shows
  • Die Philosophie der Location
  • Das stabile WLAN
  • Die Versorgung mit ausreichend Getränken und frischem Obst
  • Das kühle Eis am Nachmittag
  • Die super schnelle Sessionplanung
  • Die Ausschilderung ab U-Bahnhof
  • Den ausgedruckten Sessionplan
  • Die Wordpress-Klinik

Was ich negativ fand:

  • Die Sessionräume
  • zu wenig Steckdosen
  • Keine Unterstützung für die Mittagspause
  • Der Sessionzeitplan
  • Änderungen im Sessionplan waren kaum zu bemerken
  • Die große Pause für das Fußballspiel
  • Mangelndes Socialising

Die No-Show-Gebühr

Die 10 Euro Gebühr sollten dafür sorgen, dass es weniger No-Shows gibt. Das Geld soll einer Organisation gespendet werden. Diese Idee finde ich toll, ich glaube aber nicht, dass  sie funktioniert hat. Allen, die abgesagt haben, sind die 10 Euro wohl egal. Nur das Orgateam kann sagen, ob die No-Show-Rate diesmal kleiner war. Ich persönlich hatte das Gefühl, dass viele nicht erschienen sind. Aber die Idee fand ich grundsätzlich schon mal super.

Die Philosophie der Location

Nachdem ich im nachhinein über das Betahaus gelesen habe, fand ich es eine sehr gute Idee, ein Barcamp in diesen Räumlichkeiten, wo es um Netzwerken und Zusammenarbeiten und sich Austauschen geht, abzuhalten.

Das stabile WLAN

Selten oder bisher gar nicht, hatte ich den ganzen Tag über eine stabile WLAN Verbindung  und eine so problemlose Anmeldung und Wiederverbindung wie im Betahaus. Obwohl ich nicht die speed-Version hatte, war die Verbindung schnell genug.

Die Versorgung mit Getränken und frischem Obst

Aufgrund der großen Hitze wurde viel getrunken und es gab ausreichend Wasser, Saft und Kaffee. Wer wollte konnte sich gegen Gebühr im Cafe mit weiteren Heiß- und Kaltgetränken versorgen. Das war eine gelungene Kombination und ich finde es toll, dass das Cafe es zugelassen hat, dass dort kostenlose Getränke angeboten wurden.

Das kühle Eis am Nachmittag

Wir haben alle entsetzlich unter der großen Hitze gelitten und die kleine Erfrischung durch Eis am Stil am Nachmittag war eine sehr nette Geste. Danke dafür!

Die super schnelle Sessionplanung

Die Sessionplanung ist bei den meisten Barcamps ein Problem und dauert of ewig und wird dann wieder umgeworfen. Hier gab es schon vorab einen Sessionplan und nur wenige weitere Sessions kamen hinzu. Die Vortragenden hielten sich kurz in der Beschreibung ihrer Sessions und so war die ganze Sache in wenigen Minuten abgehandelt. Ich wünschte, es wäre auf jedem Barcamp so einfach!!

Die Ausschilderung ab UBahnhof

Die gute Beschilderung hat uns sehr gut geholfen, die Location zu finden und die Registrierung ging schnell und umkompliziert. Sein eigenes Namensschild zu beschriften geht halt schneller, als eins aus hunderten herauszusuchen…

Der ausgedruckte Sessionplan

Auch wenn es auf einigen Barcamps bereits iPhone Apps für den Sessionplan gibt, fand ich die 1.0 Version ausgedruckt auf Papier sehr nett. Sie hing überall aus und man konnte mal eben schnell drauf schauen. Vorteil gegenüber dem berühmten Papierwiki von Klagenfurt war, dass die Ausdrucke wirklich überall hingen.

Die Wordpress-Klinik

So etwas wünsche ich mir auf jedem Barcamp. Eine Anlaufstelle für Fragen zu bestimmten Programmen, Plattformen oder Anwendungen… Genial!

Die Sessionräume

In den letzten Jahren wurde deutlich, dass die Location einen enormen Einfluss auf das jeweilige Barcamp hat. Das Tourismuscamp in Kaprun hat damit angefangen und mit Ledersofas gesponsert vom XLutz einen sehr anregenden Kreativitätsfördernden und den Austausch anregenden Raum geschaffen. Andere Barcamps haben das aufgenommen und weiter entwickelt. So gab es in Klagenfurt in den sonst so nüchternen Hörsälen der Uni Blumenschmuck von der Stadtgärtnerei.

Die Sessionräume im Betahaus waren eine Zumutung. Komplett kahl. Keine Tische. Karge  Stromversorgung (erst später habe ich bemerkt, dass in der ersten Zuhörer-Reihe Mehrfachstecker zur Verfügung standen. Die Akustik war nicht zu ertragen. Publikum und Vortragende hatten enorme Probleme. Im Sessionraum 3 hörte man viel aus Raum 2, Raum 4 und obendrauf kam noch das laute Knallen der Aufzugtür. Es war sehr heiß an dem Tag und man musste sich sowieso schon stark konzentrieren aufgrund der Raumtemperatur, aber die akustische Situation hat eine sinnvolle Kommunikation unmöglich gemacht, da selbst die Vortragenden die Fragen aus dem Plenum kaum verstanden haben.

Die Bestuhlung war unglaublich unbequem und man musste befürchten, mit dem Stühlchen im nächsten Moment zusammen zu krachen. Ich bin sehr erstaunt, dass man da keinen Sponsor gefunden hat, der gerne seine Möbel zur Verfügung stellt, in dem Wissen, dass die Blogger dann anschließend gerne darüber bloggen und sich bei Flickr und Co etliche Bilder davon finden werden. Beim Barcamp Graz gab es Sitzwürfel aus Karton mit Werbeaufdruck, die jeder mit sich herum getragen hat von Sessionraum zu Sessionraum und es war ein großer Spaß.

Auch wenn nur 12 Frauen auf dem Barcamp waren, eine Toilette bei den Sessionräumen wäre schon toll gewesen. Vier Stockwerke bei der Hitze waren nämlich gar nicht so einfach zu bewältigen und der Lift war nicht immer in Betrieb.

Zu wenig Steckdosen

In den letzten Jahren sollte es sich herumgesprochen haben, dass die Regel 1 von Barcamps „You do blog about barcamps“ sehr gerne eingehalten wird. Deswegen hat es sich bewährt, überall im Sessionraum Mehrfachstecker zu verteilen. Und für einen Karton 3er Stecker hat sich bisher immer ein Sponsor gefunden.

Keine Unterstützung für die Mittagspause

Auch wenn auf fast allen Barcamps das Mittagessen gesponsort wird, muss ich das nicht haben. Was aber unverzichtbar ist, ist der Austausch zwischen den Teilnehmern und der ist gerade bei den Mahlzeiten nicht zu unterschätzen. Auch wenn ich kein kostenloses Mittagessen ausgebe, kann ich doch einige Tipps geben, wo man hingehen kann oder evtl. sogar einen Raum vorbestellen. Ich wäre dankbar gewesen für den Hinweis, dass in Berlin Kreuzberg an einem Samstag Mittag fast alles geschlossen hat und hätte mir das herumirren in der großen Hitze in der Stadt nach Qype und Google-Maps Treffern gerne erspart. Ich gehe davon aus, dass das Orgateam ortskundig ist und da einige Hinweise hätte geben können. Vielleicht hätte man ja auch andere Teilnehmer getroffen oder wäre gleich in einer größeren Gruppe dort hin gegangen. Das Gespräch mit den anderen habe ich sehr vermisst.

Der Session-Zeitplan

Bewährt hat sich in den letzten Jahren die Kombination: 30 Minuten Vortrag, 15 Minuten Diskussion und dann Pause bis zur nächsten Session zur vollen Stunde. Die kleine Pause hat viele Vorteile: Abgesehen davon, dass man sich kurz einen Kaffe holen kann oder aufs Klo geht, kann man sich auch kurz mit anderen Teilnehmern unterhalten, die Diskussion vertiefen oder kurz mal entspannen kann. Beim Wordcamp kam ich eigentlich zu jeder Session zu spät.

Änderungen im Sessionplan waren kaum zu bemerken

Der Sessionplan stand schon vorher fest, allerdings war es ein Problem ihn aktuell zu halten. Bei den anderen Barcamps wird ein Wiki benutzt für den Sessionplan und bisher gab es immer eifrige Teilnehmer, die den Plan aktualisiert haben. Beim Wordcamp 2010 erfuhr ich erst hinterher, dass eine Session, die ich besuchen wollte gerade parallel stattgefunden hatte. Da ist doch das Wiki und die iPhoneApp klar im Vorteil. Im Wiki werden übrigens auch dann von denen, die eine Session gehalten haben, die Links zu ihren Präsentationen eingetragen. Eine sehr schöne Dokumentation für diejenigen, die nicht teilnehmen konnten.

Die große Pause für das Fußballspiel

Ein absolutes Manko beim Wordcamp war die Pause für den Fußball. Bereits um 14 Uhr war das Public Viewing eingerichtet und der Lärm erschwerte die ohnehin schon extrem schwierige akustische Situation. Das Wordcamp wurde dadurch komplett zerrissen und die letzten Sessions waren fast gar nicht mehr zu verstehen.

Mangelndes Socialising

Das Um- und Auf eines Barcamps neben dem Wissensaustausch ist das Netzwerken (dabei kann natürlich auch Wissen ausgetauscht werden). Es ist das Herzstück von Unkonferenzen. Beim Wordcamp Berlin fing es auch ganz gut an am Freitagabend. Da habe ich allerdings schmerzlich ein WLAN vermisst. Am Samstag war es dann allerdings kaum möglich, sich auszutauschen. Zunächst habe ich die Vorstellungsrunde vermisst. die ist meistens ein guter Anfang, weil man dann schon weiß, „mit dem in dem grünen T-Shirt muss ich mich mal unterhalten.“  Desweiteren herrschte im Cafe im Betahaus eine ähnlich schlechte Akustik wie in den Sessionräumen. Die kleine Messe und der Aufbau fürs Public Viewing sowie erste Zuschauer ab 14 Uhr erstickten jede Unterhaltung im Keim. Und wie oben schon geschrieben war zwischen den Sessions und während der Mittagspause keine Gelegenheit. Ob es einen offiziellen Ort für Samstagabend geben würde, wurde leider erst ziemlich spät bekannt gegeben und viele hatten sich für den Abend schon etwas anderes vorgenommen.

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Die Sessions

Ich bin zum Wordcamp gefahren wegen der Session Rund um das Thema Blog. Leider gab es rein gar nichts zu diesem Thema. Nun gut. Die Sessions kann man nicht vorher bestimmen, aber ich hatte schon irgendwie das Gefühl, dass das Angebot eher verhalten war. Vier Slots hätte es gegeben, aber meistens waren nur 2 belegt. Ich würde mir sehr wünschen, dass das Wordcamp wie andere Barcamps auch über zwei Tage geht. Viele Teilnehmer bekommen am ersten Tag eine Idee über was sie am zweiten Tag eine Session halten können.

Die Sessions, die ich sehr gut und interessant fand waren ausgerechnet die, die nix mit Wordpress zu tun hatten: QR-Codes, Screencast und Wordpress und Bildung. Und die beste Session überhaupt war die Antifußballsession. Darin ging es dann auch um Wordpress.

Was sich auf anderen Barcamps inzwischen auch bewährt und fast eingebürgert hat sind live-streams der Sessions manchmal sogar mit Aufzeichnung. Man muss nicht so weit gehen, wie in Eichstätt und für das Plenum mehrere Mikrofone bereithalten. Es reicht auch völlig, wenn der Vortragende die Fragen aus dem Publikum wiederholt, bevor er antwortet. So sind schon einige spannende Diskussionen entstanden mit Leuten, die das Geschehen von zum Teil anderen Erdteilen verfolgt haben.

Fazit:

Für mich war es das schrägste Barcamp überhaupt. Ich hatte den Eindruck, dass Wordcamper keine Barcamper sind und ich habe mich sehr gewundert, warum man nicht einfach mal schaut, was andere Barcamps so machen.

Bei Jan Theofel gibt es eine wunderbare Anleitung, wie man ein Barcamp organisiert. Ich selber habe diese Anleitung weiter ausgeführt für One-Location-Barcamps und ich glaube es gibt noch viel mehr Erfahrungsberichte im Netz darüber.

Was mich auch sehr gewundert hat, ist das Thema Sponsoring. Immer wieder wurde im Laufe der Diskussion das Geld erwähnt. Ich kann einfach nicht glauben, dass es in der Großstadt Berlin nicht möglich sein soll eine gesponserte Location einer Firma zu finden. Die haben Seminarräume und Konferenzräume und hören auch gerne zu, was in der Szene so los ist. In Frankfurt waren wir bei Cisco und in Wien bei Microsoft. Auch Universitäten sind gerne bereit, ihre Räume zur Verfügung zu stellen (Klagenfurt und Graz). IHK und andere Wirtschaftsinstitutionen sind weitere Anlaufstellen.

Weiterhin weiß ich, dass Sachsponsoring leichter möglich ist als Geldsponsoring. Mir hat man von sich aus Stühle angeboten, ohne dass ich danach gefragt hatte und von einer Molkerei hätte ich Trinkjoghurts, Molke und Käse umsonst bekommen. Getränkehersteller stellen auch gerne mal eine Palette von einem neuen Softdrink auf ein Barcamp und in Kaprun gab es ein gesponsertes Frühstück mit Müsli von Nestle. Im Gegenzug dürfen die Sponsoren zum Beispiel anhand von Umfragen herausfinden, wie ihr neues Produkt angekommen ist. Es kann doch nicht sein, dass in der deutschen Hauptstadt niemand bereit sein soll, ein Barcamp zu sponsern. Das will ich einfach nicht glauben.

Ach ja, falls jetzt jemand damit kommt, man solle doch selber machen und nicht meckern. Ich habe das Almcamp 2009 mit organisiert und wir planen gerade das diesjährige. Ich weiß also, wovon ich rede… Wir können leider mit Sachsponsoring kaum etwas anfangen, ich gebe aber gerne meine Erfahrung in diesem Punkt weiter.

Das Wordcamp 2010 war die lange und teure Anreise für mich persönlich nicht Wert. Eine Teilnahme für 2011 werde ich mir sehr gut überlegen.

Für das Orgateam für das Wordcamp 2014: die Fußballweltmeisterschaft findet vom 13. Juni bis 13. Juli statt!! Falls Deutschland dort als Titelverteidiger antreten sollte…

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Mein Beitrag zu “Mein erstes Mal – auf einem Barcamp”

Author: Mo  //  Category: Internet

Und hier ist also mein Beitrag zur Blogparade:

Mein erstes Barcamp war das Barcamp Klagenfurt im Februar 2007. In meinem Blog habe ich damals brav über das Camp berichtet, heißt es doch in den Barcamp-Regeln: “You do blog about barcamps”. Ich war damals sehr skeptisch wie eine Konferenz ohne Organisation funktionieren kann, wie man hier nachlesen kann. Eine weitere Regel wird in diesem Post auch angesprochen: “Wenn man das erste Mal an einem Barcamp teilnimmt, muss man präsentieren”. Aber worüber? Ich bin doch “nur” Anwenderin, Bloggerin. Ich programmiere nicht. Aber trotzdem ist jeder Mensch auf einem Gebiet Experte, bzw. kennt sich so gut aus, dass er anderen etwas darüber erzählen kann, die sich auf dem Gebiet nicht oder wenig auskennen. Und schließlich geht es beim Barcamp darum, Wissen weiter zu geben. Georg Holzer brachte mich auf die Idee, über Zeitmanagement zu reden. Auch Programmierer brauchen Zeitmanangement und damit kenne ich mich aus. Also habe ich eine Session vorbereitet – so heißen die Präsentationen bei einem Barcamp.

Am Vormittag gab es sehr technik-lastige Sessions und ich war fest davon überzeugt, dass niemand der Anwesenden sich für Zeitmanagement interessiert und dachte, ich werde alleine im Vortragsraum sitzen. Weit gefehlt. Der Raum war sehr gut gefüllt und einige sprechen mich heute noch darauf an, dass sie sich gewisse Sätze von mir gemerkt haben und einige Vorschläge in ihrem Arbeitsalltag umgesetzt haben.

Ich habe dann noch weitere Sessions gehalten, wie “wann und worüber man bloggen kann”. Auch diese Session war gut besucht. Nun gut, ich hatte zu der Zeit keinerlei Probleme, zu präsentieren, weil ich als Trainerin und Beraterin so etwas andauernd tun musste und ich habe selber einige Workshops dazu besucht. Aber es muss keine perfekte Präsentation mit toller Präsentationstechnik sein, weil man sein Wissen auch auf ganz andere Weise weiter geben kann.

Mein Tipp an Neulinge: Überlegt Euch, worin ihr gut seid, oder in welchem Thema ihr Euch wohl fühlt und bietet es einfach an, Euer Wissen in dem Bereich weiter zu geben. Ich war inzwischen auf mindestens 18 Barcamps und habe selber das Almcamp organisiert und es gab immer wieder hochinteressante Sessions, die vermeintlich gar nichts mit Internet oder Technik zu tun hatten, die aber sehr spannend waren und mir viel gebracht haben und oft ließ sich dann doch eine Verbindung zum Web herstellen oder es enstanden Ideen zur Verknüpfung. Ich erinnere mich immer wieder gerne an die Session zu “Frequency Following Reflex” am Barcamp Graz.

Einmal habe ich eine Session “angeboten”, wo ich zwar vorne am Laptop und Beamer saß, aber eigentlich war ich die Lernende und vor mir saßen 20 Lehrende. Die anderen 20 wollten auch lernen. Die Session hieß “Bring mir facebook bei, bitte” auch beim Barcamp Graz 2008. Auch hier habe nicht nur ich, viel gelernt!

Und noch etwas: Wenn Ihr in einer Session sitzt und irgendetwas nicht versteht, zum Beispiel eine Abkürzung, dann fragt nach!!! Denkt daran, es geht darum Wissen weiter zu geben.

Also, traut Euch und berichtet dann auf Eurem Blog über Euer erstes Mal und verlinkt hierher! Viel Spaß!!

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Blogparade: Mein erstes Mal – auf einem Barcamp

Author: Mo  //  Category: Internet

Beim Barcamp Graz ist aufgefallen, dass es viele No-Shows gab und viele Barcamp Neulinge, so dass kaum Sessions bei der Sessionsplanung angeboten wurden. Entgegen zu anderen Barcamps kamen auch im Laufe des Tages keine weiteren Sessions dazu. Bei der Feedbackrunde kam der Vorwurf auf, wir alten Barcamper würden auf hohem Niveau jammern und kritisieren. Deswegen habe ich mich mal an die eigene Nase gefasst und überlegt, wie mein erstes Barcamp abgelaufen ist.

Ich möchte nun daraus eine Blogparade machen und hoffe, dass sich viele beteiligen, um Neulingen die Angst vor Barcamps und den Barcamp-Regeln zu nehmen.

Schreibt einen Blogpost über Euer erstes Barcamp und verlinkt es hierher. Die Blogparade sollten wir auch auf der barcamp.at verlinken, damit sich Neulinge informieren können.

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Barcamps Graz 2010

Author: Mo  //  Category: Internet

Gleich vier Barcamps fanden 2010 in Graz an einem Wochenende und an einem Ort statt: Wissenscamp, Politcamp, Designcamp und icamp. Zum Wissenscamp am Freitag sind wir leider zu spät angekommen, aber für zwei interessante Sessions hat es noch gereicht. Enterprise 2.0 und Visualisierung von Informationen. Besonders interessant bei der ersten Session war die Diskussion, wie man Menschen dazu bringt ihr Wissen mit anderen zu teilen, war es doch bisher mit das größte Kapital jedes einzelnen… In der zweiten Session wurden viele Visualisierungstools vorgestellt. Ich hoffe, die Session gibt es irgendwo zum Nachlesen.

Am Samstag kamen leider nicht so viele Teilnehmer wie angemeldet waren und die Sessionplanung geriet durcheinander, so dass ich einige interessante Sessions verpasst habe. Im Politcamp wurde mir persönlich zu viel diskutiert ohne konkrete Beispiele oder Maßnahmen. Im icamp ging es technisch zu. Eine herausragende Session für mich war an dem Tag der Photowalk mit lowtech-Ausrüstung, sprich smartphone. Die Bilder davon werde ich noch einstellen.

Am Sonntag fand sich eine sehr kleine aber feine Barcampgemeinde zusammen und es gab wieder eine hervorragende Session von Gerald Baeck und eine iphone-App-Tupperparty :-)

Das Barcamp hatte eine tolle Location, bei der allerdings die durchgeführten Besuchergruppen störten. Mir haben die Besucher auch leid getan, weil sie sich nicht in Ruhe die Ausstellung im Rahmen des Desing Monats Graz anschauen konnten. Die Räume waren wunderschön und besonders kreativ waren die Sitzwürfel, die zu jeder Session für eine neue Sitzordnung sorgten. Das könnte man für andere Barcamps übernehmen.

Die Verpflegung war augezeichnet und schloss sogar ein reichhaltiges Frühstück mit ein.

Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass bei diesem Barcamp nicht ganz so viel Wissen geteilt wurde, wie sonst üblich. Die No-Show Rate war sehr hoch und auch die Anzahl der Barcamp-Neulinge war anscheinend sehr hoch, selbst im Orgateam.

Bei der Feedbackrunde kam mir die Idee, eine Blogparade zum Thema: Mein erstes Barcamp zu veranstalten. Weil anscheinend die Barcamp-Regeln immer noch viele Leute abschrecken. Mehr zur Blogparade gibt es in einem separaten Beitrag

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Welches Lied für Music and Future?

Author: Mo  //  Category: Internet, Musik

In Österreich läuft zur Zeit ein sehr interessanter Musik-Wettbewerb Musik and Future. Weil ich das Konzept total spannend finde und natürlich, weil ich schon seit meinem 15. Lebensjahr singe, möchte ich an diesem Gesangs-Wettbewerb teilnehmen. Die Frage ist nur, mit welchem Lied? Da man nur einen Song einreichen kann, fällt es mir schwer zu entscheiden, welches Lied ich singen soll. Deswegen sollt Ihr mir jetzt helfen und mein Wettbewerbslied auswählen.

Zur Auswahl stehen:

The first time ever I saw your face.

Hier eine Variante von Roberta Flack:

Oder auch in sehr langsamer Version von George Michael oder Celine Dion.

Dann steht zur Debatte “Somewhere” aus Westside Story:

Auch sehr interessant Rainbow Eyes von Rainbow:

Und last but not least Time After Time. Hier in einer Variation von Eva Cassidy:

Einen Song habe ich zunächst auch in der engeren Wahl gehabt, aber schon verworfen. Nur weil’s so schön ist; hier – außer Konkurrenz – Metallica mit “Nothing else matters”:

So, jetzt seid Ihr dran, welches Lied soll ich aufnehmen und bei Music and Future einreichen? Schreibt einen Kommentar, twittert mit dem Hashtag #momaf10 (das heißt Mo bei Music and Future), twittert an @motweet,  kommentiert bei Facebook  oder beteiligt Euch an der Twtpoll.

Ich bin gespannt!

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Wofür ich ein online-Video gebrauchen könnte

Author: Mo  //  Category: Internet

Der diesjährige eDay am 4. März dreht sich um das Thema “online-Video”. Deswegen hat Ritchie Pettauer auf seinem Blog “Datenschmutz” dazu aufgerufen, sich einmal Gedanken zu machen, wofür man ein online-Video über das eigene Unternehmen verwenden könnte. Eine sehr interessante Frage!

Ich habe zwar selber schon 63 Videos für mein online-Magazin “So Isses” online gestellt, aber über mich und mein Ein-Personen-Unternehmen gibt es so etwas nicht. Dabei wäre es eine tolle Sache. Immer wieder werde ich gefragt, wie ich das mache mit “So Isses”, was es genau ist, wie es funktioniert und wie es finanziert wird. Ein Video über mich und “So Isses” könnte alle diese Fragen beantworten. Es könnte mich bei der Arbeit zeigen und das online-Magazin erklären. Und vielleicht würde es auch Sponsoren überzeugen können, “So Isses” zu unterstützen oder den ein oder anderen Unternehmer dazu bewegen, auf der Plattform eine Einschaltung zu machen.

Ganz klar! Ich brauche so eine Video-Visitenkarte! Sofort! Und da ich dieses Video nicht selber machen kann (man kennt ja das Beispiel mit dem Friseur und dem schlechten Haarschnitt) muss ich dieses Video gewinnen!!!

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Gedanken über Social Media

Author: Mo  //  Category: Internet, Tourismus

Social Media ist in aller Munde und die Twitter-Accounts und Facebook-Fanpages mit entsprechenden Gewinnspielen sprießen wie die Pilze aus dem Boden. Aber wo bleibt das Soziale Netzwerken im Sozialen Netzwerk?

Hier ein paar persönliche Erfahrungen von mir aus der letzten Zeit:

Keine Antwort auf Twitter-DM:

Für meine Eltern suche ich zur Zeit in einem bestimmten Gebiet eine Ferienwohnung. In dem Zielgebiet gibt es ein twitterndes Ferienhaus. Was liegt näher als flugs eine DM schreiben und ein paar Fragen zum Haus stellen?

Bildschirmfoto 2010-02-12 um 11.24.46

Wie man sieht am 7. Februar um 15 Uhr abgeschickt. Bisher habe ich keine Antwort erhalten, obwohl in dem twitter account weiter gepostet wird…

Keine Antwort auf Facebook-Fanpage:

Ich bin Fan der Firma Ja!Natürlich auf facebook. Und habe dort  am 26 Januar eine Frage zu deren Produkten gepostet:

Bildschirmfoto 2010-02-12 um 11.28.25

Wie man sieht habe ich noch zwei mal selber kommentiert, um jemand auf mich aufmerksam zu machen. Es wird dort fleißig geschrieben und für Ja!Natürlich Werbung gemacht, aber meine Anfrage wird bis heute geflissentlich ignoriert…

Gewinn für x-ten Fan:

Ich ärgere mich darüber, wenn der x. Fan etwas gewinnt, wie in diesen beiden Fällen hier:

Bildschirmfoto 2010-02-12 um 11.49.21

Bildschirmfoto 2010-02-12 um 11.51.20

Natürlich habe ich das auch entsprechend auf den Fanseiten kommuniziert. Hier und hier.

Im zweiten Fall hat man meine Anregung aufgenommen und den Fan der ersten Stunde auch bedacht. Das finde ich schon mal super!

Wenn es nur um den x. Fan geht, dann kann ich ja nicht mehr Fan sein und im richtigen Moment Fan werden, damit ich den Gewinn bekomme. Wenn ich nur den einen mit einem Gewinn belohne, dann schätze ich nicht die anderen Fans, die ja auch für mich Werbung machen und dafür sorgen, dass Leute bei mir Fan werden. Warum nicht den aktivsten Fan belohnen? Der, der in dieser Woche die meisten Fotos, Texte, usw. eingestellt hat? Warum nicht den Schi-pass unter allen Fans verlosen, wenn eine magische Zahl erreicht wird? Das gleiche gilt, für Gewinnspiele, wo zu einer bestimmten Uhrzeit ein Kommentar abgegeben werden muss. Oder die ersten fünf Kommentare gewinnen. Damit schließe ich soviele Fans aus.

All diese Beispiele zeigen mir, dass die beiden Begriffe “sozial” und “netzwerk” manchmal noch nicht so richtig gelebt werden.

Was meint Ihr? Habt Ihr weitere Beispiele?

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Nachtrag: Über die Bedeutung des ersten Followers berichtet dieses Video.

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Barcamp Klagenfurt 2010

Author: Mo  //  Category: Internet

Da hatte ich dem Barcamp Klagenfurt soviel Vorschusslorbeeren gewidmet und nun muss ich sie zurücknehmen… Aber der Reihe nach.

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Das Barcamp begann am Freitag Abend mit einem ersten Treffen der Teilnehmer im RAJ in Klagenfurt. Der kleine Nichtraucherraum reichte bald nicht mehr aus für die vielen Leute und so wurde der Rest der Kneipe auch noch belegt. Schließlich spielte sogar die Barcampband “The Geek Ramblers”

Leider fanden die Sessions wieder in den Hörsälen statt und nicht im Vorstufengebäude. Auch gab es dieses Jahr keine Extra-Dekoration wie Blumen und Sofas. Dafür bildeten sich immer wieder Kleingruppen in der Aula, um an speziellen Themen zu arbeiten. Ab und zu war es da aber zu laut, um wirklich alles hören zu können. Auch im großen Raum wurden spontan Tische verrückt und ein Stuhlkreis gebildet…

Die Themen waren dieses Jahr bunt gemischt und ich habe wieder sehr viel mitgenommen. Es gab einige Neuheiten und die Sessions waren spannend und interssant bis zu letzten Minute. Beste Sessions für mich: Autotagging bei Flickr, gowalle – foursquare und Reichweiten bei Twitter.

Die kurzen Intervalle von 30 Minuten haben mir nicht so gut gefallen. Fragerunden und Diskussionen konnten so kaum aufkommen und es erzeugte etwas Stress. Der Vorschlag, das Ganze in der Aula fortzusetzen gelang deswegen nicht, weil ja die nächsten Sessions auch schon wieder so interessant waren.

Ich hoffe, das es nächstes Jahr wieder kreativere Räume gibt, längere Sessions und rauchfreie Räume am Abend für Essen und Beisammensein. Ich bin auf jeden Fall wieder dabei und freu mich jetzt schon!

Hier gibt es alle Infos über das Barcamp und die Sessions zum Anschauen.

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Videocamp Vienna 2010

Author: Mo  //  Category: Internet

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In der Barcamp-Triathlon-Reihe gab es an zweiter Stelle das Videocamp Vienna im Marxpalast: Das Barcamp mit der besten Technik ever!

Die Location war sehr gut ausgewählt, beherbergt sie doch ein Studio, in dem regelmäßig aufgezeichnet wird. Dadurch kamen wir Teilnehmer in den Genuss einer perfekten Technik: Währen Umbaupausen wurde Musik eingespielt, wenn ein Video abgespielt wurde, verdunkelte sich der Zuschauerraum und es gab Surround Sound. Aus beiden Räumen gab es einen livestream.

Direkt beim Eingang gab es eine Garderobe und den ersten Sessionraum. Namensschilder konnte man selber schreiben und taggen und das WLAN funktionierte einwandfrei ohne Probleme beim Einloggen. Es gab ausreichend zu trinken und sehr gute Kaffeespezialiäten. Die Sessionplanung zog sich etwas in die Länge, das könnte nächstes Mal schneller gehen. Positiv: Jeder hat seine Session selbst am Papierwiki eingetragen ohne langwierige Abstimmungsprozesse.

Die Stuhlreihen in Sessionräumen verhindern of eine kreative Zusammenarbeit und wurden zumindest im kleinen Raum einfach aufgelöst und durch einen Stuhlkreis ersetzt.

Leider wurde zu späterer Stunde die Rauchfreiheit von einigen Rauchern untergraben, so dass der kleine Sessionraum und die Garderobe verqualmt waren. Weiterhin war es schade, dass es keinen offiziellen Treffpunkt für die Teilnehmer nach Ende des Videocamps gab. Ich hätte noch gerne weiter mit den anderen Teilnehmern gefachsimpelt.

Die Sessions waren bunt gemischt über “Geschichte des bewegten Bildes” über “was brauch ich für ein erfolgreiches Youtubevideo” bis hin zu Technikvorstellungen war alles dabei. Merkwürdig war, dass mehr fotografiert wurde als videographiert…

Die Sessionübersicht gibt es im Wiki.

Für das nächste Jahr wünsche ich mir, dass das Videocamp zwei Tage dauert, Sessions zu Schnitt und Ton beim Video und einen Treffpunkt für den Abend.

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Tourismuscamp 3 – 2010

Author: Mo  //  Category: Internet, Tourismus

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Dieses Jahr gab es zum dritten Mal das Tourismuscamp in Eichstätt. Im ersten Jahr ist es recht improvisiert gestartet in der Uni von Eichstätt und keiner hat so richtig gewusst, wie es geht und was man macht. Es gab Versorgungsprobleme und man wusste nicht so richtig, wie miteinander umgehen Im zweiten Jahr gab es eine Lounge und mehr Sessionräume, eine live-Übertragung mit Mikrofonen für die Fragenden, viel mehr zu Essen und eine Twitterwall. Und im dritten Jahr?

Parallel zum Tourismuscamp gibt es jede Menge Barcamps und Spezialcamps und die haben auch alle mal klein angefangen wie zum Beispiel das Barcamp Klagenfurt. Allerdings haben sich diese anderen Barcamps inzwischen sehr viel weiter entwickelt.

Rainer Edlinger hat es vorgemacht mit dem Castlecamp in Kaprun, wie wichtig das Ambiente und das Umfeld eines Barcamps für die kreativen Ideen der Teilnehmer ist. Klagenfurt hat es aufgegriffen und im nächsten Jahr die Sessions aus den Hörsälen verlegt in kleine Seminarräume mit Atrio. Der Flur wurde enorm aufgepeppt mit Sofas und Blumenkästen.

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So enstehen Ideen, so kann man sich auch außerhalb der Sessions austauschen und Projekte entwickeln. Mit dem Almcamp haben wir es auf die Spitze getrieben: Das one-location-barcamp als Think-Tank.

Und in Eichstätt? Das Tourismuscamp ist stehen geblieben. Kalte und nackte Hörsäle mit festgeschraubten Stühlen und Tischen (außer in Raum B).

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Eine Teilnehmerliste sortiert nach Branchen (entspricht nicht den Regeln eines Barcamps, da der Zugang für möglichst alle ohne Hindernisse gegeben sein soll). Am Ende wurde diese Liste auch wieder umgeworfen und es gab jede Menge no-shows. Der Barcamp-Gedanke blieb hier leider auf der Strecke. Es gab viel zu viele Teilnehmer, die mit Barcamp nichts anfangen konnten, zu viele Präsentationen statt Sessions und wenn es eine Diskussion gab, haben immer die gleichen alten Hasen diskutiert, die anderen haben sich überhaupt nicht eingebracht. Das Ambiente war extrem nüchtern. Dass es keine extrem stylische Umgebung braucht und neueste Technik zeigen deutlich das Barcamp Traunsee und das bereits erwähnte Almcamp. Es muss auch nicht teuer sein, aber inspirierend.

Ich habe am Wochenende zu oft gehört: “das werde ich Ihnen nicht sagen!” Das ‘Sie’ geht nicht auf einem Barcamp (Stichwort Barrieren) und das Wissen zurückhalten geht überhaupt gar nicht auf einem Barcamp. Wer nicht gewillt ist, sein Wissen zu teilen und auch über seine Fehler zu berichten, soll weiter zu Kongressen und Konferenzen gehen!

Die Versorgung trotz der enormen Sponsorengelder ließ zu wünschen übrig. Um 15 Uhr gab es am Samstag kein Wasser mehr, nur Bier und zuckerhaltige Getränke. Da hätte man ja wenigstens Krüge mit Leitungswasser hinstellen können… Nicht falsch verstehen! Ich gehe nicht auf ein Barcamp, um mich dort verwöhnen zu lassen, aber das Catering und das Ambiente machen sehr viel aus, will man etwas bewegen oder etwas Neues kreieren. Und jeder weiß, dass das Gehirn Flüssigkeit braucht, um zu funktionieren; am Besten Wasser!

Kein Wunder, dass man in den Berichten über Tourismuscamp 3 so oft liest ‘nichts Neues’. Auch für mich gab es diesmal nicht viel Neues. Viele Sessions waren exakte Wiederholungen vom Castlecamp und ich hatte mehrmals deja vus. Es gab keine Startup-Vorstellung. Neue Ansätze waren bestefewo.de und das österreichische Pendant und die Flugsuche per twitter.

Für mich hat es sich, wie für viele andere auch, gelohnt, sich abseits der Sessions mit anderen auszutauschen und Ideen zu entwickeln. Ich möchte ganz besonders allen danken, die sich in der kleinen spontanen Arbeitsgruppe ‘Alcamp’ engagiert haben und dort Ihr gesamtes Fachwissen eingebracht haben. Danke Euch!

Bitte fürs nächstes Jahr für Tourismuscamp 4 andere Räumlichkeiten finden, für Freitag Abend eine Location mit WLAN,  bitte eine Garderobe einrichten und bitte wenigstens für ausreichend Wasser sorgen! Tipps für die Orga gibt es hier.

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