Almcamp 2009 – Die Sessions

Author: Mo  //  Category: Allgemein, Internet

IMG_4703-01

Das 1. Almcamp liegt hinter uns und hier endlich mein Bericht über die Sessions:

1. Barcamps – Diskussion

Direkt nach dem Frühstück wollte niemand mit einer Präsentation anfangen, deswegen gab es erst einmal die Diskussion über Barcamps im Allgemeinen. Angeregt durch die No-Shows beim Castlecamp und die neuen Formen von Hotelcamp oder Tourismuscamp gab es ja schon auf verschiedenen Blogs, hier bei mir, beim Scheeengel und bei Stefan Waidele zu diesem Thema Diskussionen.

NO SHOWS:
Das leidige Thema, der No-Shows wird man nicht in den Griff bekommen. Regeln bringen nichts und sind auch nicht im Sinne der regellosen Barcamps. Fazit: No Shows sind Ärsche. Sie werden aufgelistet und unterliegen somit einem gewissen sozialen Druck. Eine 30prozentige Überbuchung mit einberechnen, dann dürfte es ungefährt hinkommen. Eine gewisse Planungssicherheit brauchen Organisationsteam und Sponsoren nun mal.

Teilnehmergebühren:
Die Idee der Barcamps war, dass niemand an einer Teilnahme gehindert werden sollte. Es soll also idealerweise bei einem Barcamp keinerlei Hindernisse (Barrier of entrance) geben, weder durch Teilnehmergebühren und seien sie noch so gering, oder gar durch eine Kontingentierung nach Branchen oder ähnlichem.

Kommunikation:
Wieder mehr über Barcamps reden. Bloggen ist twittern gewichen. Aber in Zukunft sollte sich jeder bemühen, wieder mehr über Barcamps zu kommunizieren.

2. Twitter

Ritchie Pettauer stellte seine Sicht der Dinge über Twitter vor:
Twitter funktioniert wie die klassischen Medien. Die Zentralperspektive wird durchbrochen und twitter zeigt lediglich einen Ausschnitt der Informationen. Ritchie twittert, um mehr traffic auf seinen Blog zu bekommen und würde am liebsten direkt mit twitter Geld verdienen. Twitter dient aber auch als Nachrichtenkanal und Filter, aber auch als Linkempfehlung. Jeder, der twittert, kümmert sich um seine Microbrand (selfbranding, selfmarketing) Ritchie wünscht sich so etwas wie socialmedian.com auf Deutsch. Er selber hat mit bookmarking-Diensten abgeschlossen. Dann hat er noch über Twitter-Limitations gesprochen. Bis 2000 Follower kann man sozusagen machen was man will. Danach müssen Follower/Following-Relations bestimmten Sätzen entsprechen. Man darf nicht zu viele Follower pro Tag hinzunehmen und auch nicht zu viele gleichzeitig blocken. Als Tools wurden untweeps.com (zeigt, wen man geblockt hat) und MrTweet.com (gibt Follower Empfehlungen) genannt. Ein – (Minuszeichen) vor dem Hashtag oder Stichwort filtert diesen Begriff heraus. Er wird nicht angezeigt.

IMG_4705-01

3. Augmented Reality

Hier wurden ähnlich wie beim Castlecamp einige Anwendungen von Peter Hoeflehner vorgestellt:
Wikitude
Layar
Around
Robotvision

Sehr interessant fand ich wikitude.me. Hier kann man seine POIs anscheinend selber eintragen. Peter hat auch direkt einige Sehenswürdigkeiten im Maltatal eingetragen. Sehr schön! Sehr interessant zu beobachten, ob sich die Anwendungen durchsetzen. Im touristischen Bereich scheitern sie momentan noch an den hohen Roamingkosten.

4. Open Government

Georg Holzer präsentierte seinen Blog k2020.at bei dem es um politische Transparenz geht. Mit Hilfe des Blogs und hoffentlich vielen Beteiligten soll Transparenz erzwungen werden. Viele Daten sind zugänglich, aber verschlüsselt. Mit Hilfe von uns allen, sollen diese Daten wieder bewertbar werden und die Landesbuchhaltung Kärntens nachgebaut werden. Followertipp: Hubert Sickinger und peterpilz.at Als Kommunikationsmittel schlägt Georg E-Mail-Listen vor. Weiterhin plant Gerald Bäck wohl eine Inseratendatenbank um die vielen von Parteien und Politikern geschalteten Inserate, die auch noch oft als redaktioneller Text getarnt sind, zu erfassen. Seine Präsentation gibt es im Blog.

5. Zukunft von So Isses

Hier ging es um meine Webseite www.soisses.at. Wie man sie in Zukunft gestalten soll und wie sie vor allem mal monetarisiert werden kann. Vielen Dank für Eure vielen Hinweise, Ideen und offenen und ehrlichen Kommentare. Ich habe die Session auf Video (Danke an Nicole!) und werde mich bald mal in Ruhe damit beschäftigen.

6. Buzzriders

Der am weitesten angereiste Robert Basic stellte sein neuestes Projekt vor. Ein Unternehmen, welches durch crowdsourcing entsteht: Buzzriders. Mehr dazu auf Roberts Blog.

Es gab noch mehr Sessions, aber ich habe nicht alle mitbekommen und nicht bei allen mitgeschrieben.

Weitere Zusammenfassungen der Sessions gibt es auf der Almcamp-Seite und einige Präsentationen im Session-Plan.

weitersagen:
  • Print
  • email
  • RSS
  • Twitter
  • Facebook
  • Digg
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • FriendFeed
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • PDF
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

Gedanken zu Barcamps

Author: Mo  //  Category: Allgemein, Internet

Inzwischen war ich schon auf mehr als einem Dutzend Barcamps in Österreich und in Deutschland und im deutschsprachigen Raum gibt es fast jedes Wochenende eine solche Unkonferenz. Ich organisiere sogar zur Zeit selber das Almcamp – ein Barcamp auf der Alm. Und nach dem Castlecamp letztes Wochenende in Kaprun, mache ich mir so meine Gedanken…

Bloggen
In Kaprun haben wir die Barcamp-Regeln sogar um den Hals gehängt bekommen. Eine davon heißt: You blog about Barcamps. Diese schöne Sitte ist irgendwie abhanden gekommen. Kaum einer erwähnt im vorhinein ein Barcamp auf seinem Blog. Es wurde sonst live gebloggt aus den Sessions. Und nach den Barcamps gab es jede Menge Berichte in Blogs über einzelne Sessions oder das gesamte Barcamp. Was ist daraus geworden?? Fragt sich auch Rainer , der das Castlecamp organisiert hat. Er spricht auch noch ein anderes Thema an (s. u.)

Wissen teilen
Bei einem Barcamp war für mich bisher immer das Beste, das jeder sein Wissen weiter gegeben hat – einfach so. Es gab nie dumme Fragen. Ich erinnere mich gerne an die Session beim Barcamp Graz von mir “Bringt mir facebook bei bitte”. Niemand hat gefragt “Wie, Du kennst facebook nicht?” Die eine Hälfte der Sessionteilnehmer hat mir gesagt, wo ich hinklicken muss und die andere Hälfte wollte es auch lernen :-) ) Deswegen fiel auch beim Castlecamp eine Bemerkung negativ auf: “Das sag ich nicht! Nur wenn ihr mir 1000 Euro zahlt. Schaut Euch meine Webseite an, da wird was passieren. Und nächstes Jahr erklär ich es Euch!” Jochen hat dazu gewittert und bei facebook kann man es kommentieren. In Eichstätt beim Tourismuscamp wurde die Inaktivität der Teilnehmer bemängelt, die nur in den Sessions sitzen, um Wissen abzugreifen oder von den anderen Teilnehmern am Liebsten komplette Konzepte vorgelegt bekommen hätten. Jochen meint, man müsse den Neuen den Barcamp-Gedanken mehr erklären. Aber eigentlich steht er in jedem Barcamp-Wiki…

Teilnehmer
Schon vor langer Zeit nach einem Barcamp in Frankfurt wurde diskutiert, ob man für Nichterscheiner beim Barcamp, die aber auf der Anmeldeliste standen, eine schwarze Liste einrichten soll oder ob diese eine Gebühr bezahlen sollen. Seinerzeit ging es unter anderem um das Essen, was vernichtet werden musste. Ich finde auch Essen wegwerfen absolut überflüssig. Aber es geht auch darum, dass diese Teilnehmer anderen ihren Platz wegnehmen, wenn die Anmeldeliste die maximale Teilnehmerzahl erreicht hatte. Jeder, der sich in eine solche Teilnehmerliste einträgt, trägt auch dafür die Verantwortung. Wenn man merkt, dass man doch nicht hinfahren kann, dann trägt man sich eben wieder aus. Das hat auch mit Respekt zu tun – Respekt gegenüber dem Organisationsteam, gegenüber den Sponsoren und den anderen Teilnehmern.

Für die schwindende Teilnehmerzahl am Sonntag gibt es inzwischen schon die geteilte Anmeldeliste. Eine andere Variante waren gerade beim Castlecamp die “Ich schau mal grad vorbei”-Teilnehmer, die am Samstag um 16 Uhr auftauchten oder am Sonntag Mittag mal kurz vorbei kamen. Wer keine Zeit hat, sich wirklich einzubringen für einen ganzen Tag oder besser für das gesamte Wochenende, der sollte sich erst gar nicht anmelden. Sind es nur die ‘Neuen’, die hier das Prinzip nicht verstehen?? Oder ist es Nachlässigkeit, Unachtsamkeit? Hilft hier ein Mentorprogramm? Was kann man noch tun???

Fotos
Es werden immer weniger Fotos von Barcamps gemacht, fällt mir auf. Woran liegt das??

Müssen wir die Idee des Barcamps überdenken?

Ich organisiere gerade mit Alex und Achim das Almcamp und bin mit einigen der oben genannten Themen (Teilnehmer, Blogs) gerade direkt konfrontiert. Vielleicht sollten wir dazu mal eine Session machen…

weitersagen:
  • Print
  • email
  • RSS
  • Twitter
  • Facebook
  • Digg
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • FriendFeed
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • PDF
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

Blogger kontaktieren

Author: Mo  //  Category: Allgemein

Angeregt durch den Blogbeitrag von Andrea Vascellari “how to pitch to blogger”, der zeitgleich geschrieben wurde, während ich mich über Spam von einem großen Kärntner Skigebiet geärgert habe, enstand die Idee zu diesem Beitrag.

Ich bekomme seit einiger Zeit plötzlich und ungefragt Pressemitteilungen per E-Mail durch eine Agentur über ein Kärntner Skigebiet an meine E-Mail Adresse von www.soisses.at. Ohne jeden einleitenden Text, ohne Unterschrift oder Grußformel. Einen Namen konnte ich nur durch die Abender-E-Mail-Adresse ausfindig machen. Ich habe die Dame der Agentur dann angemailt und gefragt, wieso ich diese Pressemitteilungen erhalte. Ihre Antwort: “Weil ich angenommen habe, dass Sie über Kärnten berichten!”

Hmmmmmmm! 

Deswegen hier ein kurzer Hinweis, wie man Blogger kontaktieren könnte:

1. Lesen Sie den Blog. Lesen sie einige aktuelle Artikel und auch ältere Artikel. Womit beschäftigt sich die Seite? Welche Themen werden angesprochen? 

2. Lesen Sie den Blog. Lesen sie einige aktuelle Artikel und auch ältere Artikel. Womit beschäftigt sich die Seite? Welche Themen werden angesprochen?

3. Lesen Sie den Blog. Lesen sie einige aktuelle Artikel und auch ältere Artikel. Womit beschäftigt sich die Seite? Welche Themen werden angesprochen? (Kann man gar nicht oft genug sagen!!)

4. Nehmen Sie Kontakt zu dem Blogger auf und stellen Sie sich vor. Fragen Sie, ob er Interesse an Ihren Informationen hat. Fragen Sie ihn auch, wie er die Information gerne hätte.

5. Schicken Sie niemals kommentarlos eine Pressemitteilung in Marketing-Sprech, die offensichtlich auch an hunderte andere Empfänger geht! Weil das ist in meinen Augen Spam! Und die will niemand. Und in Marketing-Sprech sowieso nicht.

Also liebe Agenturen und Destinationen, denkt bitte daran, Blogger sind auch nur Menschen und redet sie einfach so an: Von Mensch zu Mensch!

weitersagen:
  • Print
  • email
  • RSS
  • Twitter
  • Facebook
  • Digg
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • FriendFeed
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • PDF
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

Faltbare Lautsprecher aus Papier

Author: Mo  //  Category: Allgemein

Für den kleinen Sound zwischendurch zum Anschließe an den iPod gibt es lustige Lautsprecher zum Falten aus Papier. Witzige Idee!

weitersagen:
  • Print
  • email
  • RSS
  • Twitter
  • Facebook
  • Digg
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • FriendFeed
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • PDF
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

Die SVA und das Geburtsdatum

Author: Mo  //  Category: Allgemein

Die Versicherungsnummer bei der SVA enthält im Allgemeinen das Geburtsdatum des Versicherten in den letzten Ziffern. Aber nicht meine! Deswegen hatte ich vor einiger Zeit einen Disput mit der SVA, weil mir diese Versicherungsnummer schon mehrmals in Ordinationen Ärger bereitet hat. Es gab Telefonate und schließlich eine Stellungnahme per E-Mail seitens der Direktion der SVA. Standpunkt: Probleme mit der Nummer gibt es nicht und es gibt keine neue Nummer für mich. Okay!

Heute morgen rief ich bei der SVA in Klagenfurt an. Die freundliche Mitarbeiterin fragte natürlich nach meiner Versicherungsnummer. Ich gab sie durch. Sie fragte zurück: “Wie lautet noch mal Ihr Geburtsdatum!” Ich: “Das ist nicht meine Geburtsdatum, aber die Ziffern lauten…” Daraufhin sie: “Die letzten Ziffern sind immer das Geburtsdatum!”.

Was soll ich da sagen? Ich hab sie an Ihren Kollegen und die Direktion verwiesen, vielleicht können die ja auch mal ihren Mitarbeiterinnen erklären, dass es Versicherungsnummern gibt, die kein (!) Geburtsdatum enthalten.

Sie hat mich ganz schnell durchgestellt, an den Herrn mit dem ich seinerzeit den Disput hatte. Er: “Die Versicherungsnummer bitte!” Ich: “…” Er: ” wie war das Geburtsdatum?”

So und jetzt verrate mir mal jemand, wie man dann ruhig bleibt am Telefon und nicht in die Muschel brüllt: “Wollen sie mich verarschen??” Hat jemand einen Tipp??

weitersagen:
  • Print
  • email
  • RSS
  • Twitter
  • Facebook
  • Digg
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • FriendFeed
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • PDF
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

Briefkasten verfehlt

Author: Mo  //  Category: Allgemein

Warum kann der Zeitungsausträger der “Woche” die Zeitung eigentlich nie in den Briefkasten legen??? Immer wirft er oder sie sie auf die Stufen, wo sie Schnee und Regen ausgesetzt ist.

weitersagen:
  • Print
  • email
  • RSS
  • Twitter
  • Facebook
  • Digg
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • FriendFeed
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • PDF
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

Glückssträhne hält an

Author: Mo  //  Category: Allgemein

Dieses Jahr hat ja schon sehr positiv und turbulent angefangen. Wenn ich alleine an die letzte Woche denke, was da alles passiert ist…

Und nun bin ich auch noch Testerin der YuKon-Methode und soll mir damit erfolgreiche Gewohnheiten zulegen, damit 2009 so weiter geht, wie es angefangen hat.

Wunderbar! Ich bin sehr gespannt und freue mich auf den Test.

weitersagen:
  • Print
  • email
  • RSS
  • Twitter
  • Facebook
  • Digg
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • FriendFeed
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • PDF
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

Zeitplan Konzert Blackmore’s Night

Author: Mo  //  Category: Allgemein

Die Antwort vom Konzertveranstalter kam prompt. Schuld sei die Schwiegermutter gewesen, die den Zeitplan gemacht hätte. Und Mr. Blackmore war zwar gut drauf, aber auch sehr verkühlt. Der Veranstalter hätte keinerlei Einfluss gehabt. 

Trotzdem schade!

weitersagen:
  • Print
  • email
  • RSS
  • Twitter
  • Facebook
  • Digg
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • FriendFeed
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • PDF
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

Blackmore’s Night in Zagreb

Author: Mo  //  Category: Allgemein

Blackmore’s Night gaben Ihr erstes Konzert in Kroatien, in Zagreb. Die Kongresshalle ist sicher schon älter, aber war ein guter Ort für das Konzert. An diesem Abend liefen viele Gewandete herum und sogar Ritter in voller Rüstung.

Etwas merkwürdig fand ich die Schilder an der Kasse:

img_0138-01

Später habe ich sie dann verstanden.

Der Saal war riesengroß, gut gefüllt, aber nicht ausverkauft. Wir hatten Plätze in der ersten Reihe für Gewandete ergattert, allerdings waren in den ersten beiden Reihen kaum Gewandete zu sehen. Das hat in Zagreb überhaupt nicht funktioniert!! 

Wie üblich fing es gar nicht um 20 Uhr an. Es war noch nicht einmal Einlass! Das kroatische Publikum forderte immer wieder lautstark, den Beginn, aber es geschah nichts. Schließlich teilte jemand mit, dass das Konzert in 8 Minuten beginnen würde. Das tat es natürlich auch nicht.

Aber dann ging es endlich los! Vor der Bühne saßen ziemliche viele Fotografen, die aber nach dem dritten Lied alle verschwanden. Der Sound war am Anfang miserabel, besserte sich aber im Laufe des Konzerts. 

Die Security war übernervös und verhinderte Videoaufnahmen. Fotos waren entgegen früherer Konzerte gestattet. 

Wie üblich forderte Candice zum Tanzen auf, aber das gefiel der Security überhaupt nicht. Wahrscheinlich haben sie keine Englisch verstanden oder einfach nicht zugehört. Aber das mit dem Tanzen, das kannte das kroatische Publikum auch nicht. Normalerweise hockt man vor der Bühne und springt dann zum Tanzen auf, um sich danach wieder hinzuhocken, damit die anderen Zuschauer noch die Bühne sehen können. 

Als einmal klar war, dass man nach vorne durfte ohne von der Security daran gehindert zu werden, gab es kein halten mehr. Jetzt standen viele Leute vor der Bühne und blieben auch dort stehen. In Nürnberg hat man sich zwischendurch bis zum nächsten Tanzlied wieder auf seinen Platz gesetzt. Nicht in Zagreb!

Vielleicht war es auch ein Fehler, dass auf den Eintrittskarten stand: Blackmore’s Night featuring Ritchie Blackmore

img_0131-01

Viele aus dem Publikum wollten Songs von Rainbow oder Deep Purple hören. Sie hatten kaum Ahnung von der Musik von Blackmore’s Night. Kaum jemand konnte mitsingen oder die berühmten “Hei”-Rufe in bestimmten Liedern. 

Es gibt eine neue Geigerin in der Band. Ansonsten waren alle gut gelaunt und das Konzert dauerte über drei Stunden. Es war ein Querschnitt durch das gesamte Repertoire von Blackmore’s Night und ein ganz ähnliches Programm wie in Nürnberg. Sogar die Witze waren gleich… 

Am Schluss gab es dann doch einige Lieder von Deep Purple auf die ich gerne verzichtet hätte, aber das kroatische Publikum war zum Teil wohl nur dafür gekommen und dann wurde es auch wild vor der Bühne. Alle drängten nach vorne, schüttelten wild ihre Köpfe und als Ritchie seine Gitarre herunterreichen wollte, gab es einen Tumult. 

Jetzt habe ich das mit den Schildern verstanden. Normalerweise würde niemand bei Blackmore’s Night die Bühen stürmen. Das ist eine Art Ehrenkodex. Auch bekommt Ritchie immer seine Laute oder Gitarre zurück, die er dem Publikum gibt. In Zagreb war das aber wohl unbekannt. Am Schluss verteilten Candice und Ritchie Autogramme und  die Plektren und wieder gab es kein Halten mehr im Publikum. Das war dann das Rockpublikum.

Also noch einmal an alle: This is not a Rockconcert!!!

Ich freue mich trotzdem schon sehr auf Graz. Und da nehme ich dann auch meine Kamera mit!

weitersagen:
  • Print
  • email
  • RSS
  • Twitter
  • Facebook
  • Digg
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • FriendFeed
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • PDF
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

Mein erster Cache

Author: Mo  //  Category: Allgemein

Gestern war es endlich soweit. Im Anschluss an das Tourismuscamp in Eichstätt war Stefan Waidele so freundlich mit vier Novizen zum Geocachen aufzubrechen. 

Was soll ich sagen? Es hat unglaublichen Spaß gemacht. Wir haben uns auch von vereisten Wegen nicht abhalten lassen und schließlich den “Schatz” gefunden. Es ist eine tolle Beschäftigung für die ganze Familie. Man ist an der frischen Luft und es ist viel spannender als spazieren gehen. Und die Aussicht auf den “Schatz” motiviert enorm dazu, doch noch weiter zu gehen, wenn man sonst schon längst aufgegeben hätte.

Ich werde mich auf jeden Fall bald anmelden und dann auch loslegen. Der nächste Cache liegt ja bekanntlich in Gmünd in Kärnten. Und der wird sicher bald von mir entdeckt!!!

weitersagen:
  • Print
  • email
  • RSS
  • Twitter
  • Facebook
  • Digg
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • FriendFeed
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • PDF
  • StumbleUpon
  • Technorati
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg