10 Tipps für Hoteliers

Author: Mo  //  Category: Tourismus

Die folgenden Tipps für Hoteliers sind rein subjektiv und während einer Woche Urlaub im Wellness-Hotel entstanden.

Tipp 1: Zwei Schlüssel für ein Doppelzimmer

Warum bekommen wir so oft nur einen einzigen Schlüssel für ein Doppelzimmer? Liebe Hoteliers, es kommt durchaus vor, dass Paare nicht alles gemeinsam unternehmen. Und wenn Ihr zwei Schlüssel auf Anfrage rausgebt, dann wäre es wünschenswert, dass man die Zimmertür von außen schließen kann, wenn innen der Schlüssel steckt.

Tipp 2: Frühstücksteller in verschiedenen Größen

Ich wünsche mir, Frühstücksteller in verschiedenen Ausführungen. Wenn es nur Dessertteller gibt, dann brauche ich davon mindestens zwei: Auf einem liegt das Brötchen oder Brot und die Auflage und auf dem anderen bereite ich mein Frühstück zu. Nur große Teller auszugeben, finde ich auch unpraktisch, wenn ich zum Beispiel nur eine Kleinigkeit vom Buffett holen will, wie etwas Rührei oder ähnliches.

Tipp 3: Wassergläser

Wenn zum Frühstück direkt ein ganzer Wasser- und Saftbrunnen bereit steht, dann stellt doch bitte gleich Wassergläser dazu, nicht nur diese kleinen Weinprobengläschen. Damit muss man mehrmals laufen, bzw. ich habe dann gleich zwei mit Orangensaft mitgenommen. Das ist eigentlich auch unnötige Geschirrverschmutzung. Stellt doch auch hier verschiedene Größen an Gläsern bereit. Der Eine will morgens nur einen Schluck Saft und der andere braucht gleich einen halben Liter.

Tipp 4: Saugt erst, wenn das Frühstück beendet ist

Wenn Ihr bis 10.30 Uhr Frühstück anbietet, dann saugt bitte nicht schon den Frühstücksraum um 9.45 Uhr. Ich will wirklich nicht im Urlaub während meines Frühstücks mit Staubsaugergeräuschen traktiert werden oder anderen Aufräumarbeiten (s.u.)

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Tipp 5: Zimmerservice nach den Frühstückszeiten richten

Auch hier gilt: Wenn Ihr Frühstüch bis 10.30 Uhr anbietet, dann sollte der Zimmerservice nicht schon um 8 Uhr Einlass begehren. Und es nutzt auch nichts, das Schild “Bitte nicht stören” herauszuhängen, wenn der Staubsauger dann rhythmisch gegen die Zimmertür knallt, weil schon mal der Flur gesaugt wird. Der Zimmerservice im Zimmer nebenan oder gegenüber ist auch unüberhorbar.

Tipp 6: Namen merken

Wenn Gäste eine ganze Woche vor Ort sind, immer denselben Tisch haben (weil zugewiesen) und immer dieselbe Bedienung, dann könnte man sich doch die Namen merken und diese ab und zu mal in ein Gespräch einfließen lassen!!

Tipp 7: WLAN gratis

Dazu ist im Web schon so viel geschrieben worden. Bietet das WLAN gratis an. Ich akzeptiere auch täglich ein neues Passwort oder sonstige Sicherheitsmaßnahmen, aber ich zahle keine 3,50 Euro für eine halbe Stunde Internet.

Tipp 8: Saunatücher in der Sauna auslegen

Wenn ein Wellnesshotel mit seiner riesigen Spa-Abteilung wirbt, dann besteht die Gefahr, dass der Gast diese auch nutzt. Wenn ich den ganzen Tag in diversen Saunen, Dampfbädern, Pools und anderen Anwendungen verbringe, sind die beiden ausgegebenen Sauntücher bereits mittags nass. Entweder bietet Ihr die Möglichkeit, diese Saunatücher zwischen den Saunagängen auf einem dafür geeigneten Gestell zu trocken (wie in öffentlichen Saunen oft angeboten) oder Ihr legt die Saunatücher zur freien Entnahme in der Sauna aus. Ich hätte die nassen Tücher auch gerne im Spabereich am Ende meiner Anwendungen entsorgt, anstatt sie nass auf den Zimmerboden zu werfen, damit sie am nächsten Tag vom Zimmerservice ausgetauscht werden.

Tipp 9: Filzer unter den Balkonmöbeln

Ein Balkon am Hotelzimmer ist etwas feines. Balkonmöbel auf dem Balkon auch. Die Geräusche, die entstehen, wenn diese Balkonmöbel auf den Fliesen der Balkone hin und her geschoben werden sind allerdings sehr unschön und vor allem Schlaf raubend. Kleine Filzkleber unter den Füßen von Tischen und Stühlen sollten Abhilfe bringen.

Tipp 10: Karaffen für Wasser

Wenn Ihr in Eurem Haus, Wasser aus einer Quelle oder Granderwasser kostenlos für Eure Gäste bereit haltet, dann stellt doch Karaffen und Gläser bereit, so dass die Gäste sich selber bedienen können. Es ist komisch dieses Wasser beim Kellner bestellen zu müssen, wenn es dann sowieso nicht verrechnet wird.

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Ich weiß, dass es für viele Punkte sicher Gründe gibt, warum etwas so oder so gemacht wird, aber bei vielen Punkten ist es vielleicht einfach nur die Betriebsblindheit. Und diese Liste ist meine ganz persönliche Wunschliste. Vielleicht haben andere Gäste die gleichen Wünsche, vielleicht auch nicht…

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Barcamp Salzburg

Author: Mo  //  Category: Kultur

Dieses Jahr waren wir mal am Barcamp Salzburg, das leider zeitgleich mit dem Barcamp Wien stattfindet. Wir haben aber gleich geklärt, dass das keine Absicht ist. Es lag eher am Terminkalender von Markus…

Aber der Reihe nach:

Die Anfahrt zur Location war dank der ausführlichen Beschreibung kein Problem. Die Location war sehr angenehm. Ein kleines Studio im Keller mit Sofas und Barhockern der ARGE Kultur.

Es gab WLAN ohne Anmeldungsprozess und funktionierende Technik. Den ganzen Tag über gab es Bio-Säfte, Wasser, Schnittchen und Gebäck, so dass eine größere Mittagspause gar nicht nötig war.

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Am Anfang stellte Markus Beckedahl netzpolitik.org vor. Interessant waren die vielen Aktionen, die von Netzpolitik im Stile von Greepeace selber durchgeführt werden sowie die Aufrufe an die Bürger, selber aktiv zu werden, indem zum Beispiel Telefonnummern von Politikern veröffentlicht werden. Der Vortrag war für mich sehr interessant, allerdings etwas zu lang. 

Anschließend gab es die Sessionplanung, die sehr sehr schnell erledigt war. Kompliment an alle Beteiligten. Das dauert bei manchen Barcamps leider ewig. Fünf Sessions waren angesetzt, die letzte davon als ‘Ligthning Talks’ mit Kurzpräsentationen von jeweils 5 Minuten.

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Zunächst gab es eine Übersicht über Wolfram Alpha, Bing und Wave. Wolfram Alpha ist wohl ein nettes Spielzeug, wenn man Falco mit Elvis vergleichen kann, aber ansonsten fehlt es einfach noch an Daten. Umlaute funktionieren nicht und man muss alle Fragen auf Englisch stellen. Bing lieferte auf den ersten Blick auch keine besseren Ergebnisse als Google. Muss man mal an einem konkreten Beispiel austesten. Wave soll in einem Jahr kommen. Warten wir es ab. Keine großartig neuen Erkenntnisse also. 

In der zweiten Session von Anne Grabs ging es um Intelligenz und Kreativität. Hier wurde ein Video gezeigt über ein Interview mit einem Professor, der sehr genau zwischen Schwarmintelligenz und Wisdom of the crowds unterscheidet. Die Diskussion darüber kam aber nicht so richtig in Gang. 

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Dann ging es um digitale Erosion und die Frage, ob es gut ist, dass im Internet alles für immer bestehen bleibt, wo doch sonst im Leben durch Zerfall, neue Dinge entstehen? Ein sehr guter Denkanstoss.

Einen weiteren Denkanstoss gab die Session über Wahrnehmung und Glaube. Die Aussagen waren zwar sehr radikal, aber vielleicht kann man nur so aufrütteln. Anhand vieler Beispiele wurde aufgedeckt, wie unsere Schlussfolgerungen uns sehr oft täuschen und zu Fehlannahmen führen. Hier gab es fast zu viele Beispiele und leider auch ein paar Fehler in der Präsentation. Wer sich eingehend damit beschäftigen will, wird unter dem Stichwort ‘cognitive biases’ fündig, bzw. gibt es hier die Präsentation als pdf.

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Weiter ging es mit vielen verschiedenen Möglichkeiten der Verwertung von Musik. Einige Plattformen wurden vorgestellt und zahlreiche Beispiele belegten wieder einmal, dass Verschenken zu Umsatz führt. Details dazu gibt es vielleicht an anderer Stelle… 

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Dann kamen schon die Ligthning Talks mit

- Garden of Hybris. Hier kann man testen, wie narzistisch man als Blogger ist. Unbedingt auch die Blumen anklicken.

- Almcamp: Das Barcamp auf der Alm im September in Oberkärnten. Unbedingt hingehen!

- Schmiede: Festival und Community für Produzenter und Performer. Leider ist die Anmeldefrist vorbei!

- alte iPods und iphones wieder verwerten

- Funkfeuer: Kostenloses Internet für diverse Städte, wie Wien, Graz, Salzburg??? Mitmachen!

Getwittert wurde wenig, aber das Wenige kann man hier nachlesen. Dort gibt es auch noch ein paar Links zu Bildern und Präsenstationen.

Pünktlich waren wir mit den Sessions durch und konnten zum gemütlichen Teil übergehen. Gesagt-getan haben nicht nur die Grillerei gesponsert sondern auch selber gebrutzelt. Hervorragend!!

Vielen Dank an alle Sponsoren und Organisatoren. Es war ein wirklich angenehmes Barcamp mit reibungsloser Organisation. Gerne nächstes Jahr wieder.

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Gewonnen, gewonnen, gewonnen

Author: Mo  //  Category: Internet

Ja genau! Drei mal habe ich jetzt in kurzer Zeit bei einem Gewinnspiel gewonnen.

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Zunächst bei data copy eine Videokamera. Das war schon ein toller Gewinn, weil sie eine integrierte Festplatte hat und bis zu 7 Stunden aufzeichnen kann. Es freut mich besonders, dass ich gewonnen habe, obwohl ich beim Gewinnspiel angekreuzt habe, dass ich nur am Gewinnspiel teilnehmen möchte und keinerlei Marketingmaterial erhalten möchte. Man hat mir schon oft erzählt, dass man dann gar nichts gewinnen würde, wenn man das ankreuzt. Aber bei datacopy geht alles mit rechten Dingen zu und das ist gut. Wer noch mitspielen möchte kann dies hier tun, denn das Gewinnspiel läuft bis zum 7. Juli und man kann jede Woche etwas gewinnen. 

Als nächstes kam dann die Gewinnmeldung von fluidforms. Hier habe ich eine Gürtelschnalle gewonnen mit QR-Code. Diesen Gewinn werde ich zwar nicht selber nutzen, aber ich finde ihn trotzdem toll. Achim kann sich jetzt aussuchen, welchen Text er haben möchte. Wahrscheinlich wird es “42″ … Wer wissen möchte, wie die dann aussieht, kann das hier ausprobieren

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Und dann kam noch eine Benachrichtigung. Ich habe ein Buch gewonnen bei einem Blogger-Gewinnspiel von Daniel Große einem freien Journalist. Für mich als Leseratte ein schöner Gewinn. Ich bin schon sehr gespannt auf das Buch. 

Vielen Dank für die tollen Gewinne!!

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